Auf den Blog gekommen

 

Reisen, schon immer eine Leidenschaft.

Hier ein kleiner Auszug aus früheren Reisen - Urlaub nannte ich diese.

 

Meine jetzigen Reisen sind leben unterwegs.

 Mit einem alten Wohnmobil, Länder, Menschen, fremde Kulturen entdecken.

 

Clea & Grisu lieben das Leben unterwegs, genau wie ich.

Die Beiden sind  immer dabei.

 

 

Ich freue mich über ein #  GEFÄLLT MIR  # auf Facebook

Ihr dürft mir gerne schreiben heidi.sch@gmx.at

 


Benjamin von Taroudant

Taroudant - Sonntag

Am liebsten ziehe ich mit Einheimischen durch die Stadt. So erfährt man, wo es das beste Obst und Gemüse gibt, auch da gibt es noch Unterschiede. Ein Freund braucht einen Tisch und Sesseln, ein Besuch am Trödelmarkt steht an. Dann noch leckeren Fisch für das Abendessen kaufen. An der Tankstellenkneipe schnell einen Tee. Stolz haben sie mir die katholische Kirche gezeigt, ein wunderschönes Gebäude mit weitläufigen Garten. Abends folgt eine private Einladung, wo ich meine zukünftige Masseurin kennen lernen. Den ersten Termin habe ich für morgen auf marokkanische Art....Irgendwann nach 16 Uhr 😂


Ait ben Haddou

Bekannt wurde Aït-Ben-Haddou als Filmkulisse (z. B. Sodom und Gomorrha von Robert Aldrich oder Gladiator von Ridley Scott, usw…).

Der komplette alte Ortskern ist seit dem Jahr 1987 von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt.

Doch die Besitzverhältnisse waren lange ungeklärt, viele Familien waren sich nicht über das Erbe im alten Dorf einig. Viele sahen auch keinen Wert in ein paar Lehmruinen, aber seit etwa 15 Jahren läuft der Touristenstrom, da lohnt sich dann eine Erneuerung der alten Gemäuer.

2007 kam ein Dorferneuerungsprogramme (von Belgien finanziert ), alle Wege wurden damals mit Steinen ausgelegt, Mauern mit Beton verstärkt, Trinkwasserzuleitung in alle Häuser( Ruinen) gelegt, Abwasserkanäle gebaut.

Zur Zeit laufen wieder Vorbereitungen um einige verfallene Häuser zu erneuern, speziell nach den Unwettern von 2014. Diese Renovierungen werden von "reichen Söhnen" des Dorfes bezahlt. (Informationsquelle: Andreas Reinhartz).

Für mich hat der außergewöhnliche Ort eine besondere Bedeutung. Und es lohnt sich einige Tage zu bleiben, es gibt viel zu entdecken.

Im Vordergrund der alte Ksar, Wanderungen hinter dem Berg zu alten Dörfern. Die Filmstudios in der Nähe. Das Ounila-Tal gehört mit seinen noch teilweise erhaltenen Lehmdörfern der Berber zu den sehenswerten Landschafts- und Kultureindrücken im Süden Marokkos. Ein Besuch des Salzberges, die Straße der Karawanen, ein toller Aussichtspunkt, Telouet…..usw

Ein hervorragender Ausgangspunkt ist die Auberge http://www.aubergekhadija.com/. Hier wird man kulinarisch verwöhnt, die Hausfrau (es wird auch deutsch gesprochen) der geschmackvollen Unterkunft und ihre Schwester sind sehr gute Köchinnen. Versorgt mit allen Informationen beginnt die Entdeckungstour. Andreas macht auch tolle Führung und hat viel Erfahrung mit Land und Leute. Schon lange lebt er in diesem historischen Dorf. So bekommt man auch Einblick in das Leben der freundlichen Gastgeber.

 


Draatal

Kurz vor dem Schneefall, sehr untypisch für diese Region, verlasse ich Zagora, mache mich auf den Weg zu meiner Familie in Ait Ben Haddou. Familie, nicht im europäischem Sinn = Verwandtschaft, sondern im marokkanischem Sinn. Der Weg führt durch das wunderschöne, mit Oasen mit Palmen gesäumt, Draatal. Früher war es noch schöner. Leider verfallen viele Lehmbauten, daneben werden hässliche Ziegelhauser gebaut. Verständlich, da die Erhaltung der Lehmbauten sehr aufwendig ist, nach jedem Regen muss restauriert werden. Nach einem Einkauf in Agdez suche ich einen Rastplatz. Neben der Straße schier unmöglich, sofort war ich von Kindern umzingelt. Da entdeckte ich eine Piste, die gut aussah, und folgte ihr. Es folgt eine außergewöhnlich schöne Berglandschaft. Neugierig folge ich dieser Piste, irgendetwas muss da kommen. Nach 12 km tut sich ein Tal auf, einer kleiner Ort und ein Schild „Cascades“. Jetzt weiß ich, wo ich bin, Tizgui. Ich habe schon darüber gelesen, jedoch steht auch, nur mit 4x4 befahrbar. Die Straße zu den Cascades ist gesperrt, wegen Bauarbeiten. So nahm ich die Straße zu dem Ort. Auch hier vermischen sich Lehmhäuser mit neuen Bauten. Schade um die Cascaden, denke ich mir. Wenn ich schon da bin, möchte ich diese gerne sehen. So halte ich an der Abzweigung und frage die Arbeiter, ob es eine Möglichkeit gibt. Sofort fahren sie die Baufahrzeuge weg und machen mir den Weg frei. Viele Stufen führen zu einem Felsenbecken mit Wasser in eine reizende Schlucht. Eine Oase der Ruhe, ideal für meine Mittagspause und Auslauf für die Hunde.

 


Zagora - lesfemmesdezagora

Oft war ich schon in dieser Stadt, auf der Durchreise, von oder zur Wüste.

 

Ein ganz anderer Grund zieht mich dieses Mal hierher. „Les femmes de Zagora“, was steckt dahinter, was passiert hier wirklich.

 

Es entstehen wunderschöne Tücher, traditionell oder auch modern bestickt, jedes ein außergewöhnliches Unikat.

 

Schon letztes Jahr ist mir so ein Tuch in Merzouga ins Auge gestochen, ich handelte, der Preis war ok, jedoch der Händler so unfreundlich, dass ich es nicht kaufte. Vergessen habe ich es nicht.

 

Ich wünschte mir so ein Tuch zu haben, jetzt habe ich zwei ;-) Jedoch eines ist für eine liebe Freundin in Österreich. Es zu tragen ist wunderbar, der Stoff fühlt sich gut an, die Stickereien ein Hingucker.

 

Bei einer Einladung nach Freiburg lernte ich die Frau kennen, die https://www.facebook.com/lesfemmesdezagora/ ins Leben gerufen hat. Sie ist stark mit Zagora verbunden, setzt sich für die Frauen ein, besitzt ein typisches Berberhaus, wo es nur Lehmhäuser gibt. Lebt hautnah mitten im Geschehen des älteren Stadtviertels, sooft es ihr möglich ist.

 

Es folgte eine Einladung nach Zagora, um die Berber-Frauen zu besuchen, die tollen Handarbeiten zu bewundern und natürlich mir „mein Tuch“ auszusuchen. In privaten Häusern werden die Schätze stolz vorgeführt, eines schöner als das andere. Lustig und geschäftig geht es zu mit Berber-Whiskey und selbst Gebackenes. Die Frauen freuen sich, dass ihre Kunst gefördert wird und Anerkennung findet. Der ganze Erlös kommt wieder den Frauen zugute. Ein wunderbarer Nebeneffekt ist, dass es sich für die Frauen lohnt, die Kunst des Stickens weiter auszuüben und dieses wunderbare Handwerk und die Tücher erhalten bleiben.

 

( Quelle https://www.facebook.com/lesfemmesdezagora/ )

 

Außerdem bin ich dem traditionellen Lehmhaus eingeladen, in welchem man auch Zimmer oder das ganze Haus mieten kann. Ein Leben inmitten  Einheimischer, warm und herzlich. Eine schöne Erfahrung, das Leben der Berber in einem sehr ursprünglichen Stadtteil.

 

 

 

Informationen über Tücher oder das Lehmhaus auf der FB Seite oder als Email:

 

info@lesfemmesdezagora.com

 


Foum Zguid

Für irgendeinen Ort muss ich mich entscheiden, Tata, Tissint, Foum Zguid. Auch viele andere Orte liegen auf der Strecke. Ich bin das erste Mal in dieser Gegend, jedoch sicher nicht das letzte Mal.

 

Ich bleibe gerne länger an einem Ort, kaufe am wöchentlichen Souk ein, sitze irgendwo mit einem Tee, esse in einem Lokal und schaue mir die Läden an. Oft habe ich schon gehört – warum bist du noch immer da?

 

So komme ich mit Einheimischen ins Gespräch und es folgen Einladungen ins Haus und ich erfahre mehr vom Leben, der Denkweise und der Kultur des Landes, lerne Menschen kennen.

 

Meine Entscheidung fällt auf Foum Zgiud.

 

Eine schöne Wüstenstrecke, die Straße der Kamele. Wahrlich sehe ich mehr vierbeinige Transportmittel als motorisierte.

 

In Foum Zguid fühlt man sich wie am Ende der Welt – ein extrem sympathisches Ende der Welt – schreibt frau im Reiseführer Marokko (Stefan Loose Verlag).

 

Wieder sind es die Menschen, welche den Ort so sympathisch machen. Wüstenfeeling ist garantiert, hervorragendes Essen, nette Gespräche, ein toller Schlafplatz unter Palmen mitten im Ort.

 

http://restaurantchegaga.e-monsite.com/

 


Amtoudi

Ich nehme den südlichen, die anderen kenne ich schon. Amtoudi ist mein erstes Ziel. Nur machen mir meine Trödelei, viel Verkehr und die doch kurvenreich Strecke gleich am Anfang meine Routenplanung  zunichte.

 

Kurz vorm Dunkel werden bin ich erst in Bou Izakarn. Wie bestellt steht vor Ortsanfang groß Camping angeschrieben. So nehme ich diese kurze Piste zum Platz.

 

Eine Nacht will ich bleiben. Doch es fängt  zu stürmen und regnet an, sehr heftig. An weiter fahren war nicht zu denken. So werden es drei Nächte. Langweilig ist es nicht, auch andere Camper sind da, ein Belgier, Ein holländisches und englisches Paar. Oft sitzen wir im gemütlichen Zelt zusammen. Auch zwei französische Paare sind da, doch diese setzen sich nicht zu uns und sprechen auch nicht mit uns, wie meistens.

 

Und wieder fällt es mir auf, dass Engländer sehr freundliche, hilfsbereite Menschen sind. Nur wenige sind unterwegs, jedoch alle herzlich und kommunikativ.

 

Auch meine Hunde haben eine tolle Spielgefährtin, die junge Gsina von Lahcen, dem freundlichen Platzbesitzer. Als Andenken schenke ich Gsina ein Halsband und eine Leine. Stolz führt der Sohn den lieben Hund an der neuen Leine spazieren.

 

Mit drei Tagen Verzögerung geht es weiter nach Amtoudi. Normal ist es egal und meistens habe ich auch keinen Reiseplan, entscheide spontan. Aber ich habe in Zagora ein Treffen vereinbart, dass ich unbedingt einhalten will.

 

Amtoudi – eine fantastische Oase, hoch oben die älteste Speicherburg Marokkos, der Agadir Id Aissa.

 

Ich genieße die Ruhe und wieder die Freundlichkeit des Campingplatzes, bestelle eine Hühnchen – Tajine für den Abend.

 

Eine zauberhafte Landschaft lädt zu Wanderungen ein. Zum Beispiel dem trockenen Flussbeet entlang durch die Schlucht  zu einem weiteren, kleineren Agadir, den Agellouy oder hinauf zum gigantischen Agadir.

 

Mohammed telefoniert  früh morgens mit dem Schlüsselwärter, damit dieser die Speicherburg öffnet. Steil geht es bergauf, auf einem schmalen, steinigen Pfad. Die Aussicht ist grandios, die Führung durch den 800 Jahre alten Agadir ebenfalls.

 

Der alte Mann erklärt genau, die Funktion der verschiedenen Kammern, die Lagerung der Lebensmittel, das kleine Museum mit alten Töpferwaren, Werkzeugen, Koranschriften..usw.

 

Gigantisch, was da gebaut wurde vor so langer Zeit. Noch lange sitze ich oben und genieße den Blick in die Ferne.

 

Die Straße der Kamele

In einer Woche kann viel passieren oder manchmal auch gar nichts. Gerne stehe ich länger an einem Ort,  vertrödle die Zeit mit Hunde Spaziergängen, lesen oder einfach in die Luft schauen. Letzteres kann ich besonders gut am Meer und im Gebirge, hoch oben.

 

 

 

Letzte Woche war ganz anders. Ich begebe mich auf eine neue Route, ein mir ganz unbekannter Teil in Marokko. Schau mir ein paar Strände an, treffe Martin, mache Wanderungen und steige auf einen Berg, einen kleinen.

 

 

 

Erst muss ich die vielen Fotos sortieren und selber erlebtes Revue passieren lassen, dann berichte ich euch genaueres. Nehme ich mir  zumindest ganz fest vor.

 

Vorerst habe ich ein paar nette Eindrücke von der letzten Woche für euch.

 

 

 

Außerdem erlebe ich drei Tage richtig schlechtes Wetter, heftiger Regen, noch stärkerer Sturm und richtig kalt. So kommt meine Snowboard-Jacke, am Flohmarkt in Salzburg als neuwertig um ein paar Euro erstanden, auch einmal zum Einsatz. Nicht, das jetzt jemand denkt, ich fahre Snowboard. Mit dem Winter in meiner Heimat kann ich nichts  anfangen.

 

 

 

Heute habe ich wieder einen sonnigen warmen Tag, eine kurze Pause, bevor ich weiter reise.

 


1. Jänner 2018

Was macht frau an Weihnachten und Silvester. Am Besten in die Pampa verschwinden, da wo sie von Weihnachten und Silvester noch nichts so viel wissen, wo es keine Raketen und Knaller gibt, die meine Hunde zu Tode erschrecken.

Schon die Anfahrt ist sehr interessant, unterbrochen durch eine Einladung in eine außergewöhnliche Villa mit Pool, wo wunderschöne Gästezimmer entstehen werden und eventuell auch einige Stellplätze für Wohnmobile. Nur 20 km von Agadir entfernt, doch in absoluter Ruhe, da bin ich schon neugierig drauf.

Spät abends komme ich an, in Taroudannt. Die erste Nacht stelle ich mein Bett an der Mauer ab, um nächsten Tag noch Einkäufe zu erledigen und die Stadt zu spüren. Ich liebe diese Oasenstadt ihre Bewohner, die verwinkelten Gassen, den Place Assarag, hundert kleine Geschäfte und die Souks.

Die Verkäufer am Obst- und Gemüsemarkt erkennen mich sofort wieder, genauso die jungen, motivierten Betreiber eines neuen Imissstands. Letzten Jänner war ich zur Eröffnung dabei.

Bepackt mit Lebensmittel rufe ich mir ein Taxi. Bevor ich dem Fahrer mein Ziel nennen kann, grinste er mich an und sagte „Bon jour, je sais Madame Caravan“. Immer wieder erstaunt mich, wie viel die Leute sich merken. Ich kann mich nicht erinnern, schon jemals mit ihm gefahren zu sein.

Mein Schlafplatz für die kommenden Tage, Wochen ist eine kleine Seitengasse in Noyal, ein kleines Dorf, ein paar Kilometer von Taroudannt entfernt. Da schlage ich meine Zelte auf…. :-) , parke ich mein Wohnmobil. Ich habe Zugang zu einem herrlichen Obstgarten, wo mir die Orangen, Zitronen und Mandarinen sozusagen in den Mund wachsen. Nebenan ein riesiges Feld mit frischen Kräutern und ideal als Auslauf für meine Hunde.

Um das „ Weihnachts – Stress – Feeling“ nicht gänzlich zu entfliehen, fahre ich mit Freunden am 24. zum Souk berbère al Had. Unbehelligt schlendern wir durch den Markt, gehandelt wird alles, vom Küken bis zur Unterwäsche. Frauen bieten Frühstück an, das wir uns auf keinen Fall entgehen lassen.

Jeden Freitag lädt der Kaid von Freija zum traditionellen Kuskus – Essen, hier treffe ich viele Bekannte, hauptsächlich Plantagenbesitzer. Ein interessanter Nachmittag, wo die neuesten Informationen ausgetauscht werden, anschließend noch ein Besuch einer Moringa – Plantage, deren entstehen ich vom Beginn an verfolge.

Silvester – natürlich wissen viele Einheimische wie Silvester in Europa gefeiert wird, manche feiern es auch, wünschen ein „Bonne année“. In untouristischen Gegend eben ohne Knallerei und das ist gut so.

Wir, europäische und marokkanische Freunde und ich, machen uns einen gemütlichen Abend mit Feuer, Spaghetti und Champagner. Welch ein Luxus, die Ruhe, hervorragendes Essen und Getränke und die Freundschaft lieber Menschen.

Ich verlasse ein gutes, sehr positives Jahr. Vornehmen tu ich mir nichts für das neue. Ich nehme es, wie es kommt und mache das Beste daraus.

 In diesem Sinne wünsche ich euch ein GESUNDES, GLÜCKLICHES neues Jahr, Mögen eure Wünsche und Sehnsüchte in Erfüllung gehen.


Ouzoud

 

 

Ouzoud einmal anders oder, wer möchte gerne in einer sehr gemütlichen Jurte übernachten.

Die kurvenreiche Straße durch die Abid – Schlucht führt zu den Wasserfälle, die höchsten Nord-Afrikas, mit einer Höhe von über 110 Metern.

 Erstaunt, was aus dem Ort geworden ist, erreiche ich Ouzoud. Ich war vor 17 Jahren das erste Mal da. Alles geteert und geregelt. Parkplatzwächter warben um mich, ein Restaurant nach dem anderen, Souvenirbuden , alle winken und deuten an, dass ich stehen bleiben soll. Hier ist der Wasserfall, ich fahre durch, mein Ziel ist ein Anderes.

Ich bevorzuge einen ruhigeren, hundefreundlichen Ort. 3 km außerhalb halte ich Ausschau nach einer Piste zum Ferienhügel von Jane. Der perfekte Platz für unsere Bedürfnisse. Die Hunde können frei laufen, in der Nacht unter dem 1000en von Sternen ist absolute Ruhe.

Die meisten Besucher von Ouzoud kommen mit großen Bussen, eine organisierte Tour, oder mit dem Mietauto. Sie hetzen den Berg hinunter, fotografieren den Wasserfall und die Affen, schon geht es wieder rauf und weiter zum nächsten Highlight. Wenige gönnen sich eine Übernachtung.

Doch diese Gegend bietet viel mehr.

Ich lasse mein Auto am Berg und erwandere die Gegend. Ein interessanter Pfad für direkt vom Grundstück über kleine Hügeln, dem Bach entlang durch einen Wald zu dem Wasserfall. Entweder man fährt mit dem Taxi zurück oder setzt die Rundwanderung fort nach Tamagnalt, dem ältesten Dorf. Wegen seiner Bauweise, wird auch „Mexican Village“ genannt.

Es herrscht reger Verkehr, nicht motorisiert. Ich habe, außer in Rissani, noch nie so viele Esel an einem Tag gesehen. Sie pflügen Felder, transportieren Menschen und Waren. Ich beobachte Frauen beim Wäsche waschen am Bach, auch einsame Badeplätze sind entlang der Strecke zu finden. Ein paar Leute haben ihr Zelt im Wald aufgestellt.

Am Souk an der Straße bei der Pisteneinfahrt versorgt man sich mit Lebensmittel, auf marokkanisch. „Jamaika“ und „Bommelliese“, zwei Eselsmädchen, stehen bereit.

Der Platz bietet und die Umgebung noch mehr. Die Gastfreundschaft von Jane ist unbeschreiblich, auch ihr Wissen über diese reizvolle Gegend. Man kommt als Gast und geht als Freund.

Darum setzte ich jetzt einfach einen Link zu ihrer Webseite, die alles viel besser beschreibt, als ich es je könnte.

 https://www.ferien-in-marokko.de

 


Es weihnachtet auch in Maroc!

Ich habe es gefunden, die Schokolade – Weihnachtsmänner bei Carrefour, DH60 das Stück. Auch Christbaumschmuck, wie Girlande, Sterne und usw….

 Schön und stimmig war der Weihnachtsmarkt in der Medina Coco Polizzi. Jedes Jahr veranstalten ansässige Franzosen diesen Markt mit weihnachtlichen und anderen Kunsthandwerken, Gebäck und Kuchen. Auch Glühwein, der wirklich lecker war, gab es.

 Phantastisch war das Konzert in der Eglise Saint-Anne. Der Chor Notre Dame d`Afrique macht Gänsehaut, genauso der Tenor Jean-Michel Cortes und Susie Tufani. Sehr unterhaltsam, auch weihnachtlich. Der Abend verging wie im Flug.

 https://www.youtube.com/watch?v=KbBLen45uQ4

 Ich habe mir mein Weihnachtsgeschenkt schon vor einer Woche gemacht. Auto neu lackiert, Service, neue Bremsen, Auspuff etc…..alles wieder perfekt.

 Ich wünsch euch allen, wo immer ihr auch seid, ein schönes Weihnachtsfest oder einfach nur tolle Tage mit euren Lieben.