Anreise ll Spanien

Le Boulou, der Stellplatz ist ruhig zum Übernachten, man steht Tür an Tür. Zum Empfehlen ist er nicht. Ich habe mich noch in eine Ecke gequetscht, mir blieb nichts anderes mehr übrig, mein Tank war leer und es war schon dunkel. Früh morgens, sobald die Tankstelle geöffnet hatte, ging es weiter nach Spanien.

 

Barcelona habe ich großzügig umfahren, um dann weiter südlich einen mir unbekannten Platz anzusehen.  Bingo, da hatte ich wieder einmal ein Schnäppchen entdeckt. Castillo San Jordi, wunderschön gelegen auf einer Anhöhe.  Bis auf ein paar Tagesgäste, sehr ruhig und schöner Auslauf für die Hunde. Ein gepflegter großer Parkplatz, links und rechts führen Treppen zu sehr einladenden Badebuchten.

 

Ich bin schon froh, dass ich jetzt zu 100% autark bin. Die Umbauarbeiten, neue Dusche + Boiler, Umstellung auf Led, einen ordentlichen Wechselrichter, ausreichend Strom durch Solar haben sich ausgezahlt. So kann ich überall stehen bleiben. Denn die schönsten Plätze haben meist keine Versorgung.

 

Über die N 340, später A7 verlief die Reise immer weiter in den Süden nach Canada de Gallego. Ein Paradies für  Hunde. Links und rechts kilometlange Wege am Strand entlang. Playa las Convaticas ist ein Hundestrand.  Rechts ein kleiner Wald mit Kiesstrand, ideal für die heißen Tage, sodass meine kleinen Begleiter auch ausreichend Schatten haben. Später Playa des Percheles, eine malerische Sandbucht mit Palmen, Strandbar, ein Platz um die Seele baumeln zu lassen.  Das Mittelmeer ist noch warm genug, um darin zu baden. Wenn ich warm schreibe, dann ist es warm. Normal gehe ich kaum ins Wasser, weil mir alles zu kalt ist.

 

Hier habe ich auf eine Reisende gewartet, die ich in Kärnten kennen gelernt habe. Auch habe ich andere interessante Leute kennen gelernt und Geschichten gehört.

 

„Meine Stellplätze“ sind sehr gut geeignet für Hundebesitzer, meist autark und natürlich so nah, wie möglich, am Meer.  Ent- und Versorgung erledige ich an Tankstellen.