Ouzoud

 

 

Ouzoud einmal anders oder, wer möchte gerne in einer sehr gemütlichen Jurte übernachten.

Die kurvenreiche Straße durch die Abid – Schlucht führt zu den Wasserfälle, die höchsten Nord-Afrikas, mit einer Höhe von über 110 Metern.

 Erstaunt, was aus dem Ort geworden ist, erreiche ich Ouzoud. Ich war vor 17 Jahren das erste Mal da. Alles geteert und geregelt. Parkplatzwächter warben um mich, ein Restaurant nach dem anderen, Souvenirbuden , alle winken und deuten an, dass ich stehen bleiben soll. Hier ist der Wasserfall, ich fahre durch, mein Ziel ist ein Anderes.

Ich bevorzuge einen ruhigeren, hundefreundlichen Ort. 3 km außerhalb halte ich Ausschau nach einer Piste zum Ferienhügel von Jane. Der perfekte Platz für unsere Bedürfnisse. Die Hunde können frei laufen, in der Nacht unter dem 1000en von Sternen ist absolute Ruhe.

Die meisten Besucher von Ouzoud kommen mit großen Bussen, eine organisierte Tour, oder mit dem Mietauto. Sie hetzen den Berg hinunter, fotografieren den Wasserfall und die Affen, schon geht es wieder rauf und weiter zum nächsten Highlight. Wenige gönnen sich eine Übernachtung.

Doch diese Gegend bietet viel mehr.

Ich lasse mein Auto am Berg und erwandere die Gegend. Ein interessanter Pfad für direkt vom Grundstück über kleine Hügeln, dem Bach entlang durch einen Wald zu dem Wasserfall. Entweder man fährt mit dem Taxi zurück oder setzt die Rundwanderung fort nach Tamagnalt, dem ältesten Dorf. Wegen seiner Bauweise, wird auch „Mexican Village“ genannt.

Es herrscht reger Verkehr, nicht motorisiert. Ich habe, außer in Rissani, noch nie so viele Esel an einem Tag gesehen. Sie pflügen Felder, transportieren Menschen und Waren. Ich beobachte Frauen beim Wäsche waschen am Bach, auch einsame Badeplätze sind entlang der Strecke zu finden. Ein paar Leute haben ihr Zelt im Wald aufgestellt.

Am Souk an der Straße bei der Pisteneinfahrt versorgt man sich mit Lebensmittel, auf marokkanisch. „Jamaika“ und „Bommelliese“, zwei Eselsmädchen, stehen bereit.

Der Platz bietet und die Umgebung noch mehr. Die Gastfreundschaft von Jane ist unbeschreiblich, auch ihr Wissen über diese reizvolle Gegend. Man kommt als Gast und geht als Freund.

Darum setzte ich jetzt einfach einen Link zu ihrer Webseite, die alles viel besser beschreibt, als ich es je könnte.

 https://www.ferien-in-marokko.de