SCHWARZKÜMMEL

 

In der arabischen und asiatischen Welt werden Schwarzkümmel-Samen hoch geschätzt. Die Samen werden seit Jahrtausenden als Gewürz genutzt. Auch bei unzähligen Erkrankungen und Beschwerden wie Magen-Darm-Problemen, Asthma, Fettstoffwechselstörungen oder Kopfschmerzen werden die Samen traditionell eingesetzt. Die Wirksamkeit ist nicht wissenschaftlich bewiesen, weshalb die Pflanze für diese Anwendungen nicht arzneilich anerkannt ist. 

 

Da die mehrfach ungesättigten Fettsäuren ihre Wirkung im Körper langsam entfalten, sollte eine Kur mit Schwarzkümmel sich über einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten erstrecken. Schwarzkümmel ist als Nahrungsergänzungsmittel gut verträglich. Zu Beginn der Einnahme kann gelegentlich ein leichtes Aufstoßen auftreten. Diese Erscheinung verschwindet bei regelmäßiger Anwendung bereits nach wenigen Tagen.

es hat eine harntreibende, verdauungs- und gallefördernde Wirkung

es harmonisiert und reguliert das Immunsystem

es wirkt entwässernd und entgiftend

es stabilisiert das Hormon- und Nervensystem

es hat eine blutzuckersenkende Wirkung

es wirkt sich insgesamt positiv auf die Sinnesorgane aus

es beugt Gefäßkrankheiten vor

es wirkt bronchialgefäßerweiternd und sekretlösend

es wirkt sich insgesamt auf das Knochen- und Muskelsystem vorteilhaft aus

es hat eine gute unterstützende Wirkung bei Neurodermitis 

·         es wirkt antibakteriell,

·         es wirkt entzündungshemmend,

·         es lindernd und schützend vor Geschwüren,

·         es wirkt blutdrucksenkend,

·         es wirkt krampflösend

·         es erweitert die Bronchien

·         es schützt die Leber,

·         es schützt die Nieren

 

 

Wegen seines nussig-würzigen Aromas kann der echte Schwarzkümmel ganz oder gemahlen über viele Gerichte gestreut werden.

Die gemahlenen Samen können außerdem mit Wasser vermischt werden, es entsteht ein Gel, ähnlich wie bei der Zugabe von Chiasamen in Wasser. Dieses Gel kann getrunken oder beim gluten- und mehlfreien Backen anstelle von Eiern verwendet werden.

 

 

 

 

Schwarzkümmeltee

 

Ein selbst zubereiteter Tee aus Schwarzkümmel-Samen unterstützt zusätzlich die Wirkung des eingenommenen Öls. Hierzu können die Samen entweder in einem Mörser zerdrückt oder auch in einer Kaffee- oder Nussmühle gemahlen werden. Einen Teelöffel der gemahlenen Samen mit 150 Milliliter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten bedeckt ziehen lassen und danach abseihen. Als Stärkungsmittel können zwei Tassen täglich getrunken werden.

 

 

Inhalieren bei Atemwegsbeschwerden

 

Wer beispielsweise an Heuschnupfen leidet, kann zusätzlich zur inneren Einnahme zweimal täglich inhalieren. Hierfür werden 2 Teelöffel Schwarzkümmelsamen sowie 20 Tropfen Öl benötigt. Die Zutaten werden in einer großen Schüssel mit 1 Liter heißem Wasser übergossen. Nach 5 Minuten Einwirkzeit wird ein Handtuch über Kopf und Schüssel gelegt. Die aufsteigenden Dämpfe werden ungefähr 15 Minuten lang eingeatmet. Hinweis: Wegen Verbrühungsgefahr dürfen Kinder und gebrechliche Personen nur unter ständiger Aufsicht inhalieren.

 

 

 

 

Viele tolle Rezepte findet man im Internet!