Hundeerziehung

Ich werde hier einiges über Hundeerziehung schreiben. Es sind meine eigenen Erfahrungen.

Ich habe meine Hunde selber liebevoll erzogen, ohne Hundeschule. 

Sie sind nicht perfekt(wer ist das schon), aber sie laufen nicht weg, gehen ohne Leine,  sind jederzeit abrufbar und wissen wo ihr Platz  in unserem gemeinsamen Leben ist.

 

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nur sehr schwierig oder gar nicht mehr. 

 

Alles was ein ausgewachsener tun und können sollte, aber auch alles, was er nicht tun sollte, lerne mit ihm ab dem ersten Tag.

z. B,: sollte der ausgewachsene Bernhardiner nicht auf dem Sofa sitzen, so hat er als niedlicher, kleiner Welpe darauf auch nichts verloren.  Ansonsten fällt es ihm später schwer, dein Sofa nicht in Beschlag zu nehmen. 

Abgewöhnen ist schwieriger, als erziehen.

 

 

Mein Rudel

Dazu mein Bericht im Blog

Tiere denen wir im "leben unterwegs" begegnen

Verhaltensregeln lernen

Damit meine ich, wie sich der Mensch verhalten soll, damit der Hund uns versteht.

Ja oder Nein

Ein Hund kennt nur Ja oder Nein.

Darf er auf die Couch, so darf er immer auf die Couch. Eine Decke auf der Couch, immer auf dem gleichen Platz, so umgehe man das Problem, wenn die Pfoten schmutzig sind. Sie dürfen auf die Couch, aber eben nur, wo diese Decke liegt.

Spielt ihr Hund mit dem Pulli vom Altkleidersack, zerbeißt ihn und du lässt ihn das machen, weil es egal ist, du wolltest ihn sowieso wegwerfen. So wird er mit jedem Pulli spielen und zerbeißen. Der Hund erkennt nicht, ob es der Pulli aus dem Altkleidersack, dein Lieblingspulli oder das teuere Designerstück ist. Er weiß nur, er darf das und es macht Spaß. Er versteht es nicht, das du beim guten Kleidungsstück schimpfst und beim anderen nicht.

So verhält es sich mit allen Abläufen.

 

Dauerbeschallungs-Effekte

Ihr Hund ist nicht schwerhörig. Wenn er das das Kommando kennt, genügt ein einziger Ruf. Jedes weitere Wort ist überflüssig und untergräbt Ihre Autorität. Wenn Sie immer wieder "Hier!" brüllen, kommt er garantiert nicht. Sie sagen ihm ja laufend, wo Sie sind und dass Sie auf ihn warten (oder ihm sogar folgen?).

 

 

Nachlässigkeit und Vergesslichkeit

Wenn Sie anfangs konsequent waren und weil er es jetzt "kann", nachlässig werden, hat er sie. Er wird bald gar nichts mehr tun. Gleiches droht, wenn Sie grundsätzlich jede brave Handlung mit einem Leckerli belohnen. Er wird nur noch "gegen Bezahlung" arbeiten wollen.

 

 

Mehrfaches Kommando

Der Hund liegt, Sie gehen zurück und sagen dabei ständig "bleib!". Sobald Sie verstummen, rast er Ihnen strahlend hinterher. Denn er hat gelernt: Nur solange das Kommando ertönt, darf er sich nicht rühren…

 

 

Kommando zu früh

Er hat sich entfernt, da rufen Sie "Bei Fuß!". Möglich, dass er es gehört hat, doch jetzt wird es ihn nur irritieren. Ähnlich wirkungslos sind "Hopp"-Kommandos fünf Meter vor dem Graben. Der Hund kann die Worte nicht mit ihrer Bedeutung verknüpfen.

 

 

Lob zu spät

Ein guter Hund will Anerkennung für das, was er getan hat. Doch es dauert, bis Sie das Leckerli aus der Tasche rauskriegen. Vor lauter Hektik schieben Sie es dem Vierbeiner in dem Moment in den Rachen, in dem er winselnd darum bettelt. Letzteres wird er jetzt vermutlich immer tun.