Im Jänner 2013, vom Alltagsleben gefrustet, habe ich einen Flug in den Senegal gebucht.

 

In diesem Moment wusste ich nicht wirklich, was ich da tun sollte, keine Ahnung vom Land, aber einfach weg...weit weg. Und der Wunsch etwas tiefer in den afrikanischen Kontinent einzutauchen, war schon lange da. Es war eine tolle Erfahrung.....

 

 Ich habe die Städte St Louis, Dakar und Mbour besucht.

 

Mbour ist mit seinen rund 200.000 Einwohnern der größte Ort und somit das Zentrum der Petite Côte, des südlich von Dakar gelegenen Küstenstreifens mit einem riesigen Fischmarkt.

 

St. Louis erinnert an die Kolonialzeit und ist die älteste französische Siedlung in Afrika. Heute erstreckt sich die Stadt über das Festland, eine Insel und einen Teil der Halbinsel Langue de Barbarie an der Mündung des Flusses Senegal. Die Insel ist über die 500 m lange Brücke mit dem Festland verbunden, die ursprünglich die Donau überspannen sollte, dann aber 1897 hierher verschifft wurde. Zwei kleinere Brücken verbinden die Insel und die Halbinsel miteinander.

 

Dakar, die Hauptstadt Senegals, liegt auf der Cap-Vert-Halbinsel an der Atlantik-Küste des Landes. Sie ist die größte Stadt des Senegal und die am weitesten westlich gelegene Stadt Kontinentalafrikas.

 

Gorée, von Dakar mit dem Schiff erreichbar, ist eine Insel vor der Küste Senegals, zu dem sie gehört. Sie wurde als Sklaveninsel bekannt und soll bis zum Verbot der Sklaverei im Jahr 1848 der Verschiffung von Sklaven gedient haben.